Spanien 30.5.2024

Gran Canaria 2026: Der Miniatur-Kontinent

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Gran Canaria: Eine Insel, Tausend Welten

Gran Canaria wird oft als “Miniatur-Kontinent” bezeichnet, und das aus gutem Grund. An einem einzigen Tag können Sie von den wüstenartigen Sanddünen im Süden durch subtropische Täler voller Palmen bis hin zu kühlen Pinienwäldern auf den Gipfeln in fast 2.000 Metern Höhe fahren.

Im Jahr 2026 bleibt Gran Canaria eines der beliebtesten Reiseziele für Deutsche. Es bietet die perfekte Kombination aus Stranderholung, aktivem Bergsport und städtischem Flair in der Hauptstadt Las Palmas.

Warum Gran Canaria im Jahr 2026 besuchen?

Die Insel hat massiv in ihre Infrastruktur investiert. Die Wanderwege (“Caminos Reales”) sind besser ausgeschildert denn je. Las Palmas hat sich zu einer trendigen Metropole für digitale Nomaden entwickelt, mit einer lebendigen Food-Szene und Stadtstränden, die in Europa ihresgleichen suchen.

Beste Reisezeit

Gran Canaria ist ein echtes 365-Tage-Ziel.

  • Winter (November - März): Die Hauptsaison für Nordeuropäer. Der Süden ist sonnig und warm (22-25°C). Perfekt, um dem deutschen Winter zu entfliehen.
  • Sommer: Heiß, aber durch die Passatwinde erträglich.
  • Frühling: Die Berge blühen, ideal zum Wandern.

Anreise

Der Flughafen (LPA) ist einer der geschäftigsten Spaniens mit Verbindungen in fast jede deutsche Stadt.

Ikonische Erlebnisse & Sehenswürdigkeiten

1. Die Dünen von Maspalomas

Ein 400 Hektar großes Naturschutzgebiet aus goldenem Sand, das an die Sahara erinnert. Ein Spaziergang zum Leuchtturm (Faro de Maspalomas) bei Sonnenuntergang ist Pflicht.

2. Roque Nublo

Der “Wolkenfels” ist das Wahrzeichen der Insel. Eine kurze Wanderung führt zu diesem vulkanischen Monolithen auf 1.813 Metern Höhe. Der Blick über den Vulkankrater (Caldera de Tejeda) bis zum Teide auf Teneriffa ist spektakulär.

3. Las Palmas & Playa de Las Canteras

Die Hauptstadt ist pulsierend. Der Playa de Las Canteras gilt als einer der besten Stadtstrände der Welt – 3 km goldener Sand, geschützt durch ein Riff (“La Barra”), was das Schwimmen sicher macht.

4. Puerto de Mogán

Das “Venedig der Kanaren”. Ein charmantes Fischerdorf mit Kanälen, Brücken und bougainvillea-bewachsenen Häusern. Freitag ist Markttag (sehr voll!).

5. Guayadeque-Schlucht

Ein Tal, in dem die Menschen noch heute in Höhlenhäusern leben. Es gibt Höhlenrestaurants und sogar eine Höhlenkirche.

Wo übernachten?

  • Maspalomas / Playa del Inglés: Das touristische Zentrum im Süden. Riesige Auswahl an Hotels, Nachtleben und Strand.
  • Meloneras: Die gehobene, modernere Version von Maspalomas mit Luxushotels.
  • Las Palmas: Für Stadtmenschen und Surfer.
  • Puerto de Mogán: Für Romantiker und Familien.

Gastronomie

  • Papas Arrugadas: Die klassischen Runzelkartoffeln.
  • Ropa Vieja: Ein Kichererbseneintopf mit Fleisch.
  • Gofio: Geröstetes Getreidemehl, das in vielen Gerichten verwendet wird (sogar im Eis!).
  • Kaffee: Im Agaete-Tal wird der nördlichste Kaffee der Welt angebaut.

Digitales Nomadenleben

Las Palmas de Gran Canaria ist einer der Top-Hotspots für digitale Nomaden weltweit. Die Community ist riesig, es gibt Dutzende Coworking-Spaces, und die “After-Work”-Szene am Las Canteras Strand (Surfen oder Tapas) ist legendär.

Sicherheit und Tipps

  • Mietwagen: Empfohlen, um die Berge zu sehen. Die Straßen im Landesinneren sind sehr kurvig und steil – nichts für schwache Nerven.
  • Klima-Check: Im Norden (Las Palmas) ist es oft bewölkt (“Panza de Burro”), während im Süden die Sonne scheint. Checken Sie das Wetter, bevor Sie losfahren.

Gran Canaria ist laut, bunt und vielfältig. Es ist eine Insel, die niemals langweilig wird.