British Virgin Islands 2026: Das Segel-Mekka
Die British Virgin Islands (BVI) sind kleiner, grüner und wohlhabender als ihre US-Nachbarn. Da es keine Direktflüge aus den USA oder Europa gibt (man steigt meist in Puerto Rico oder St. Maarten um), bleibt der Massentourismus fern. Auch 2026 gelten sie als die Yachting-Hauptstadt der Karibik.
Warum die BVI 2026 besuchen?
Um zu segeln. Der Sir Francis Drake Channel bietet die besten Segelbedingungen der Welt – stetige Passatwinde und Navigation auf Sicht. Zudem wurde hier der berühmte “Painkiller”-Cocktail erfunden.
Ikonische Erlebnisse
1. The Baths (Virgin Gorda)
- Die Felsbrocken: Riesige Granitfelsen liegen am Strand verstreut und bilden Grotten und Gezeitenpools.
- Die Wanderung: Man kriecht durch enge Spalten und watet durch Wasser, um von The Baths zur Devil’s Bay zu gelangen. Ein Gefühl wie in einem Indiana-Jones-Film.
2. Jost Van Dyke
- The Soggy Dollar Bar: In der White Bay gelegen. Es gibt keinen Steg; man muss vom Boot aus an den Strand schwimmen, weshalb die Dollars in der Tasche nass (“soggy”) werden. Heimat des Painkiller-Cocktails.
- Foxy’s: Die legendäre Strandbar in Great Harbour. Berühmt für ihre Silvesterpartys (“Old Year’s Night”).
3. Anegada
- Der Unterschied: Das einzige Korallenatoll in der vulkanischen Kette. Es ist flach und von Riffen umgeben.
- Hummer: Berühmt für seine riesigen Langusten (“Anegada Lobster”), die frisch am Strand gegrillt werden.
Praktische Reisetipps
- Währung: Überraschenderweise nutzt man hier den US-Dollar, obwohl es britisches Gebiet ist.
- Zugang: Die meisten Besucher chartern ein Boot (The Moorings, Sunsail). Wer an Land bleibt, nutzt Fähren zwischen den Hauptinseln (Tortola, Virgin Gorda).
- Exklusivität: Necker Island (Richard Bransons Privatinsel) liegt hier. Das Niveau ist generell hochpreisig.